sos-abdichtungWuppertal · Region 42

Schimmelbeseitigung Wuppertal: erst die Ursache, dann der Schimmel

Schim­mel wächst nur dort, wo über län­ge­re Zeit zu viel Feuch­tig­keit ist. Wer ihn nur ab­wischt, sieht ihn wieder. Wir finden heraus, woher die Feuch­te kommt, ent­fer­nen den Befall spo­ren­si­cher und sorgen dafür, dass die Fläche tro­cken bleibt.

Typische Anzeichen

  • Schwarze oder grünliche Flecken in Raumecken, hinter Schränken und an Fensterlaibungen
  • Stockflecken und muffiger Geruch in Keller- und Souterrainräumen
  • Beschlagene Scheiben und nasse Wandecken in der Heizperiode
  • Verfärbte Tapete oder Putz an kalten Außenwänden
  • Befall an gelagerten Kartons, Schuhen und Möbeln im Keller
Schwarzer Schimmelbefall in einer Raumecke neben dem Heizkörper
Foto: SchimmelPeter®
Schicht für Schicht
  1. Raumluft

    An­ge­pass­tes Heizen und Lüften hält die Luft­feuch­te so nied­rig, dass sich an den Wänden kein Tau­was­ser mehr bildet.

  2. Calciumsilikatplatte

    Die ka­pil­larak­ti­ve, al­ka­li­sche Platte hebt die Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur an und nimmt Kon­den­sat auf, bevor Schim­mel ent­ste­hen kann.

  3. Befallene Oberfläche

    Tapete, Putz und An­strich mit Pilz­ge­flecht werden unter Ab­schot­tung ent­fernt, statt nur über­stri­chen zu werden.

  4. Wandbaustoff

    Mau­er­werk und Putz spei­chern diese Feuch­te und blei­ben da­durch über Wochen ein Nähr­bo­den.

  5. Feuchtequelle

    Auf­stei­gen­de Nässe, ein­drin­gen­des Wasser oder Kon­den­sat an kalten Flä­chen lie­fern die Feuch­tig­keit, ohne die Schim­mel nicht wach­sen kann.

Wissen, Schicht für Schicht

Schimmel an der Wand: Taupunkt und Oberflächenfeuchte berechnen

Schim­mel braucht keine nasse Wand, eine dau­er­haft feuch­te Ober­flä­che genügt. Ent­schei­dend ist, wie kalt die Wand­ober­flä­che im Ver­hält­nis zur Raum­luft ist. Stel­len Sie Ihre Werte ein und sehen Sie, ab wann es kri­tisch wird.

Ihre Werte

Raumklima und Wand

20,0 °C
60 %
0,0 °C
Taupunkt
12,0 °C
Oberfläche innen
13,0 °C
Feuchte an der Oberfläche
94 %

Einschätzung

Schimmelrisiko

Über längere Zeit reicht das für Schimmelwachstum, auch ohne sichtbares Wasser.

Temperaturverlauf durch die Wand: innen 20,0 °C, Oberfläche innen 13,0 °C, außen 0,0 °C, Taupunkt 12,0 °C.-10 °C0 °C10 °C20 °CTaupunkt 12,0 °Cinnen 20,0 °Caußen 0,0 °C
  1. 1 Raumluft
  2. 2 Innenputz
  3. 3 Mauerwerk
  4. 4 Außenputz
  5. 5 Außenluft
Weiße Linie: Temperatur durch die Wand. Punkt: Oberflächentemperatur innen in der Farbe der Einschätzung. Vereinfachte stationäre Berechnung nach dem Prinzip von DIN 4108-2 (Rsi = 0,25 m²K/W). Ersetzt keine Messung vor Ort.

Was Sie jetzt tun können

  • Raumluftfeuchte senken: stoßlüften, Wäsche möglichst nicht im Raum trocknen.
  • Möbel von Außenwänden abrücken und Raumecken frei halten.
  • Ursache messen lassen: Kondensat, Wärmebrücke und Feuchte aus dem Mauerwerk sehen ähnlich aus.

Warum wir immer mit der Ursache anfangen

Schim­mel ist kein ei­gen­stän­di­ges Pro­blem, son­dern das sicht­ba­re Zei­chen für zu viel Feuch­tig­keit an einer Ober­flä­che. Sporen sind in jeder Raum­luft vor­han­den. Sie keimen erst aus, wenn sie auf einer Fläche landen, die über län­ge­re Zeit feucht bleibt. Eine Schim­mel­be­sei­ti­gung ohne Ur­sa­chen­ana­ly­se be­han­delt also nur das Sym­ptom. In den meis­ten Fällen steht man nach we­ni­gen Mo­na­ten wieder vor dem­sel­ben Fleck, weil sich an der Feuch­te­quel­le nichts ge­än­dert hat.

Bei der Ur­sa­chen­ana­ly­se messen wir die Feuch­te im Wand­bau­stoff, die Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur der be­trof­fe­nen Stelle, die Raum­tem­pe­ra­tur und die re­la­ti­ve Luft­feuch­te. Aus diesen Werten ergibt sich, ob an der Wand der Tau­punkt un­ter­schrit­ten wird oder ob die Nässe aus dem Mau­er­werk selbst kommt. Diese Un­ter­schei­dung ist ent­schei­dend: Kon­den­sat an einer kalten Au­ßen­ecke ver­langt eine andere Lösung als auf­stei­gen­de Feuch­te oder ein un­dich­ter Boden-Wand-An­schluss im Keller.

In der Praxis be­geg­nen uns vier Ur­sa­chen be­son­ders oft. Zu hohe Luft­feuch­tig­keit zeigt sich zuerst als leich­ter Befall, die so­ge­nann­ten Stock­fle­cken, die eben­falls sofort be­han­delt werden soll­ten. Hier spielt das Heiz- und Lüf­tungs­ver­hal­ten eine große Rolle. Ein un­dich­tes Rohr in der Wand ver­teilt Wasser weit im Bau­teil, solche Schä­den sind meist ver­si­chert und soll­ten schnell be­ho­ben werden. Über eine un­dich­te Au­ßen­wand dringt Regen ein, etwa durch de­fek­te Fall­roh­re, alten, ab­brö­ckeln­den An­strich oder Fas­sa­den­ris­se. Und im nassen Keller ist oft die ge­al­ter­te oder ris­si­ge Au­ßen­ab­dich­tung im Erd­reich der Aus­lö­ser.

  • Hohe Luft­feuch­tig­keit mit Stock­fle­cken, oft durch Heiz- und Lüf­tungs­ver­hal­ten
  • Un­dich­tes Rohr in der Wand, meist ein Ver­si­che­rungs­fall, schnell han­deln
  • Un­dich­te Au­ßen­wand durch Fall­roh­re, alten An­strich oder Fas­sa­den­ris­se
  • Nasser Keller, weil die Au­ßen­ab­dich­tung im Erd­reich ge­al­tert oder ge­ris­sen ist

Sporensichere Entfernung ohne Chlor

Ober­fläch­lich ab­ge­wisch­ter Schim­mel ist meist nur op­tisch ver­schwun­den. Das Pilz­ge­flecht sitzt in Tapete, Putz und Fugen, und beim tro­cke­nen Ab­bürs­ten werden mas­sen­haft Sporen in der Woh­nung ver­teilt. Wir schot­ten den Ar­beits­be­reich des­halb ab, ent­fer­nen be­fal­le­ne Ta­pe­ten und Putze kon­trol­liert und saugen den Staub mit ge­eig­ne­ten Fil­ter­ge­rä­ten ab. Möbel und an­gren­zen­de Räume blei­ben so weit­ge­hend frei von zu­sätz­li­cher Spo­ren­be­las­tung, auch wenn Sie wäh­rend der Ar­bei­ten in der Woh­nung blei­ben.

Auf chlor­hal­ti­ge Schim­mel­ent­fer­ner aus dem Bau­markt ver­zich­ten wir be­wusst. Chlor bleicht den Befall zwar aus, sodass er ver­schwun­den scheint, be­las­tet aber die Raum­luft und kann auf mi­ne­ra­li­schen Un­ter­grün­den Salze hin­ter­las­sen. Wir ar­bei­ten mit Mit­teln, die Sporen ab­tö­ten, ohne to­xi­sche Chlor­rück­stän­de zu hin­ter­las­sen. An­schlie­ßend wird die Fläche mit mi­ne­ra­li­schen Ma­te­ria­li­en neu auf­ge­baut, die Schim­mel keinen Nähr­bo­den bieten und Feuch­te auf­neh­men und wieder ab­ge­ben können.

Unser Team wurde in den Schu­lungs­zen­tren von Schim­mel­Pe­ter aus­ge­bil­det. Die Mit­ar­bei­ter, die bei uns Schim­mel sa­nie­ren, haben die ent­spre­chen­den Schu­lun­gen ab­sol­viert und eine Prü­fung beim TÜV Süd be­stan­den. Mehr­mals im Jahr nehmen wir an wei­te­ren Schu­lun­gen teil, um fach­lich auf dem ak­tu­el­len Stand zu blei­ben. Für Sie heißt das: Die Ar­bei­ten in Ihrer Woh­nung über­neh­men Fach­leu­te, die wissen, wie man be­fal­le­ne Schich­ten kon­trol­liert ab­trägt, Sporen sicher ent­fernt und an­gren­zen­de Räume schützt, auch wenn Sie wäh­rend der Sa­nie­rung weiter dort wohnen.

Calciumsilikat gegen Kondensat an kalten Wänden

Viele Schim­mel­schä­den in Wup­per­ta­ler Alt­bau­woh­nun­gen ent­ste­hen an un­ge­dämm­ten Au­ßen­wän­den, Fens­ter­lai­bun­gen und Ecken, die im Winter deut­lich kälter sind als die übrige Wand. Dort kon­den­siert die Luft­feuch­te, und die Stelle wird dau­er­haft feucht. Für solche Wär­me­brü­cken setzen wir Cal­ci­um­si­li­kat­plat­ten ein. Das Ma­te­ri­al ist ka­pil­larak­tiv, nimmt an­fal­len­des Kon­den­sat auf, ver­teilt es in der Fläche und gibt es wieder an die Raum­luft ab, sobald diese tro­cke­ner ist.

Hinzu kommt die hohe Al­ka­li­tät des Ma­te­ri­als, die Schim­mel­wachs­tum auf der Ober­flä­che hemmt, ganz ohne Bio­zi­de. Gleich­zei­tig hebt die Platte die Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur an, sodass der Tau­punkt sel­te­ner un­ter­schrit­ten wird. Für Häuser, deren Fas­sa­de aus Grün­den des Denk­mal­schut­zes oder wegen der Nach­bar­be­bau­ung nicht außen ge­dämmt werden kann, ist diese In­nen­däm­mung oft der prak­ti­ka­bels­te Weg. Wich­tig bleibt ein an­ge­pass­tes Lüf­tungs­ver­hal­ten, das wir nach der Sa­nie­rung mit Ihnen be­spre­chen.

Schimmel in der Mietwohnung

Bei Schim­mel in der Miet­woh­nung stehen sich häufig zwei Sicht­wei­sen ge­gen­über: Der Ver­mie­ter ver­mu­tet fal­sches Lüften, der Mieter einen Bau­man­gel. Beides kommt vor, und oft wirkt beides zu­sam­men. Eine neu­tra­le Mes­sung schafft hier Klar­heit. Wir do­ku­men­tie­ren Feuch­te­wer­te im Mau­er­werk, Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tu­ren und Raum­kli­ma so, dass nach­voll­zieh­bar wird, ob die Ur­sa­che im Ge­bäu­de, in der Nut­zung oder in einer Kom­bi­na­ti­on aus beidem liegt.

Für Ei­gen­tü­mer und Mieter er­stel­len wir eine nach­voll­zieh­ba­re schrift­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, die als Grund­la­ge für Sa­nie­rungs­ent­schei­dun­gen und für Ge­sprä­che mit der Ge­gen­sei­te oder einer Ver­si­che­rung dienen. Mieter soll­ten einen Befall zuerst mit Fotos und Datum fest­hal­ten und den Ver­mie­ter schrift­lich in­for­mie­ren. Eine Rechts­be­ra­tung er­set­zen wir nicht, aber be­last­ba­re Mess­wer­te machen jede Aus­ein­an­der­set­zung sach­li­cher und führen deut­lich schnel­ler zu einer Lösung, mit der beide Seiten leben können.

Fragen zu Schimmelbeseitigung

Wann sollte Schimmel vom Fachbetrieb entfernt werden?

Kleine, ober­fläch­li­che Fle­cken etwa an einer Si­li­kon­fu­ge können Sie selbst be­han­deln. Sobald der Befall größer ist, immer wie­der­kommt oder in Putz und Mau­er­werk sitzt, gehört er in fach­li­che Hände. Das gilt ebenso, wenn All­er­gi­ker, Klein­kin­der oder Men­schen mit ge­schwäch­tem Im­mun­sys­tem im Haus­halt leben.

Schimmel im Keller: Was tun?

Räumen Sie be­fal­le­ne Kar­tons und Tex­ti­li­en aus und lüften Sie im Sommer nicht an warmen, schwü­len Tagen, weil sich die feuch­te Au­ßen­luft sonst an den kühlen Kel­ler­wän­den nie­der­schlägt. Wi­schen oder bürs­ten Sie den Schim­mel nicht tro­cken ab. Danach sollte ge­mes­sen werden, ob die Feuch­te aus der Wand oder aus der Luft kommt.

Hilft Anti-Schimmel-Farbe?

Anti-Schim­mel-Farben ent­hal­ten Bio­zi­de, die den Befall eine Weile un­ter­drü­cken. So­lan­ge die Wand feucht bleibt, kommt der Schim­mel zurück, sobald der Wirk­stoff aus­ge­wa­schen oder er­schöpft ist. Sinn­voll ist so eine Farbe höchs­tens als Er­gän­zung, nie als Ersatz für die Be­sei­ti­gung der Ur­sa­che.

Erstellen Sie auch für Mieter eine Dokumentation?

Ja, unsere Mes­sung und Do­ku­men­ta­ti­on rich­tet sich an Ei­gen­tü­mer ebenso wie an Mieter. Sie hält fest, wo welche Feuch­te ge­mes­sen wurde und welche Ur­sa­che sich daraus ergibt. Die recht­li­che Be­wer­tung über­nimmt im Streit­fall ein Anwalt oder Mie­ter­ver­ein.

Ab welcher Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel an der Wand?

Maß­geb­lich ist nicht die Raum­luft, son­dern die re­la­ti­ve Feuch­te direkt an der Wand­ober­flä­che. Liegt sie über län­ge­re Zeit bei rund 80 Pro­zent oder mehr, können Schim­mel­pil­ze wach­sen. Das pas­siert an kalten Au­ßen­wän­den schon bei nor­ma­ler Raum­luft­feuch­te.

Kann ich Schimmel an der Wand selbst entfernen?

Kleine, ober­fläch­li­che Fle­cken lassen sich mit ge­eig­ne­tem Mittel und Schutz­mas­ke selbst ent­fer­nen, tro­cken ab­bürs­ten soll­ten Sie nicht, weil sich dabei Sporen ver­tei­len. Bei grö­ße­ren Flä­chen, wie­der­keh­ren­dem Befall oder Schim­mel im Putz gehört die Ent­fer­nung in die Hände einer Fach­fir­ma. Ent­schei­dend ist oh­ne­hin die Ur­sa­che, sonst kommt der Schim­mel zurück.

Wer ist bei Schimmel in der Mietwohnung verantwortlich?

Das hängt von der Ur­sa­che ab: Bau­män­gel wie un­dich­te Au­ßen­wän­de oder Wär­me­brü­cken liegen meist beim Ver­mie­ter, fal­sches Heiz- und Lüf­tungs­ver­hal­ten beim Mieter. Eine Mes­sung der Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur und Feuch­te schafft hier eine sach­li­che Grund­la­ge für beide Seiten.

Verwandte Leistungen

Schimmelbeseitigung in Ihrer Stadt

Kontakt & Vor-Ort-Analyse

Sprechen wir über Ihr Objekt.
Die Feuchtemessung ist kostenlos.

Vereinbaren Sie Ihren unverbindlichen Termin. Shahzad Mahmood misst die Feuchtigkeit im Mauerwerk und erstellt Ihnen ein transparentes Festpreisangebot.

Öffnet WhatsApp mit Ihrer vorbereiteten Nachricht. Ihre Daten werden nicht gespeichert.

Porträt von Shahzad Mahmood

Direkter Ansprechpartner

Shahzad Mahmood

Inhaber, SchimmelPeter® Partnerbetrieb

SchimmelPeter® Zertifizierter Fachbetrieb