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Feuchter Keller Wuppertal: so wird er trocken, auch in Hanglage

Zwi­schen Voh­win­kel und Bey­en­burg stehen viele Häuser am Hang oder nah an der Wupper. Wir kennen die ty­pi­schen Kel­ler­schä­den dieser Stadt und sind in Wup­per­tal in der Regel in­ner­halb von 24 Stun­den bei Ihnen.

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Warum Keller in Wuppertal feucht werden
  1. Talsohle an der Wupper

    In den Lagen nah am Fluss sind die Böden feuch­ter, und bei Hoch­was­ser wie im Juli 2021 können Keller auch von unten voll­lau­fen.

  2. Regenreiches Bergisches Klima

    Feuch­te West­win­de regnen sich an den ber­gi­schen Höhen ab, ent­spre­chend oft und er­gie­big regnet es in Wup­per­tal. Die Böden kommen zwi­schen den Re­gen­pe­ri­oden kaum zur Ruhe.

  3. Gründerzeitkeller aus Bruchstein und Ziegel

    Die Alt­bau­vier­tel in El­ber­feld und Barmen, etwa das Bril­ler Vier­tel oder der Ölberg, ent­stan­den größ­ten­teils im späten 19. und frühen 20. Jahr­hun­dert. Ihre Keller be­sit­zen selten eine funk­tio­nie­ren­de Ho­ri­zon­tal­sper­re.

  4. Hang- und Schichtenwasser

    Viele Stra­ßen ziehen sich steil die Tal­flan­ken hinauf. Re­gen­was­ser läuft im Boden hang­ab­wärts und staut sich an der berg­sei­ti­gen Kel­ler­wand, die da­durch deut­lich nasser ist als die Tal­sei­te.

Altbauten zwischen Briller Viertel und Ölberg

Wer in El­ber­feld oder Barmen einen Altbau be­sitzt, kennt das Bild: hohe Räume, stuck­ver­zier­te Fas­sa­den und dar­un­ter ein Keller, der nie für eine tro­cke­ne Nut­zung gebaut wurde. Die Villen im Bril­ler Vier­tel ebenso wie die dicht be­bau­ten Stra­ßen am Ölberg und in der Nord­stadt ent­stan­den über­wie­gend in der Blü­te­zeit der Wup­per­ta­ler Tex­til­in­dus­trie. Die Kel­ler­wän­de be­stehen aus Bruch­stein oder Ziegel, ver­fugt mit Kalk­mör­tel, und eine wirk­sa­me Sperr­schicht gegen auf­stei­gen­de Feuch­te fehlt meist ganz.

Genau diese Keller lassen sich von außen kaum sa­nie­ren. Viele Häuser stehen in ge­schlos­se­ner Be­bau­ung, die Vor­gär­ten sind schmal oder fehlen, und manche Haus­wand grenzt un­mit­tel­bar an den Gehweg. Wir ar­bei­ten des­halb von innen: Ho­ri­zon­tal­sper­re im In­jek­ti­ons­ver­fah­ren, ver­füll­te Hohl­räu­me im Bruch­stein, In­nen­ab­dich­tung an den erd­be­rühr­ten Wänden und ein Sa­nier­putz, der die über Jahr­zehn­te ein­ge­la­ger­ten Salze auf­nimmt. Stuck, Fas­sa­de und Vor­gar­ten blei­ben dabei un­be­rührt.

Hanglagen auf den Südhöhen und an den Nordhängen

Cro­nen­berg, Kül­len­hahn und Ronsdorf liegen auf den Süd­hö­hen, Uel­len­dahl und Ka­tern­berg an den nörd­li­chen Hängen über El­ber­feld. Hier ist selten das Grund­was­ser das Pro­blem, son­dern Wasser, das nach Regen im Hang ab­wärts si­ckert. An Schicht­gren­zen im Un­ter­grund tritt es als Schich­ten­was­ser aus und trifft auf die Kel­ler­wand, die in den Hang hin­ein­ge­baut ist. Ty­pisch ist dann ein Keller, dessen berg­sei­ti­ge Wand nass ist, wäh­rend die tal­sei­ti­ge Wand tro­cken bleibt.

Diese ein­sei­ti­ge Be­las­tung ver­langt ein dif­fe­ren­zier­tes Kon­zept. Die berg­sei­ti­ge Wand be­kommt häufig eine In­nen­ab­dich­tung, die auch zeit­wei­se drü­cken­dem Si­cker­was­ser stand­hält, wäh­rend an den üb­ri­gen Wänden eine Ho­ri­zon­tal­sper­re und ein Sa­nier­putz aus­rei­chen. Wo nach star­kem Regen Wasser am Boden-Wand-An­schluss aus­tritt, legen wir be­son­de­res Au­gen­merk auf die Hohl­keh­le. So be­zah­len Sie nur für die Maß­nah­men, die an der je­wei­li­gen Wand wirk­lich nötig sind, und er­hal­ten dafür einen Fest­preis.

Nah an der Wupper: Hochwasser und nasse Talsohle

Ent­lang der Tal­soh­le, von Voh­win­kel über Sonn­born und El­ber­feld bis Ober­bar­men und Bey­en­burg, liegen viele Keller nicht weit über dem Fluss­ni­veau, oft direkt unter der Trasse der Schwe­be­bahn. Beim Hoch­was­ser im Juli 2021 ist vielen Wup­per­ta­lern be­wusst ge­wor­den, wie schnell ein Keller voll­lau­fen kann. Nach einem sol­chen Er­eig­nis bleibt das Mau­er­werk lange feucht, und Schä­den, die schon vorher be­stan­den, treten deut­li­cher hervor als zuvor.

Nach einem Was­ser­scha­den messen wir zu­nächst, wie tief die Nässe ins Mau­er­werk ein­ge­drun­gen ist und ob die Wand von selbst ab­trock­nen kann. Ist sie dau­er­haft durch­feuch­tet, wird die Trock­nung Teil einer voll­stän­di­gen Kel­ler­sa­nie­rung mit Ho­ri­zon­tal­sper­re und Sa­nier­putz. Was­ser­füh­ren­de Risse in Be­ton­kel­lern jün­ge­rer Häuser ver­pres­sen wir mit PU-Harz. Die kos­ten­lo­se Mes­sung vor Ort zeigt, wel­cher Weg bei Ihrem Keller der rich­ti­ge ist.

Leistungen in Wuppertal

Fragen aus Wuppertal

Wie schnell sind Sie in Wuppertal vor Ort?

In­ner­halb Wup­per­tals sind wir in der Regel binnen 24 Stun­den bei Ihnen, von Voh­win­kel bis Bey­en­burg. Schi­cken Sie vorab gern Fotos per Whats­App, dann kann Herr Mah­mood den Scha­den schon vor dem Termin grob ein­schät­zen. Die Feuch­te­mes­sung vor Ort ist kos­ten­los.

Muss bei einem Haus am Hang in Wuppertal aufgegraben werden?

Nein. Gerade am Hang wäre eine Au­ßen­auf­gra­bung be­son­ders auf­wen­dig, weil Stütz­mau­ern, Trep­pen und oft auch Nach­bar­grund­stü­cke be­trof­fen sind. Wir sa­nie­ren kom­plett von innen und sparen Ihnen damit bis zu 60 Pro­zent ge­gen­über einer Au­ßen­auf­gra­bung.

Sanieren Sie auch Keller in denkmalgeschützten Häusern?

Ja, die Ar­bei­ten finden im Keller statt und ver­än­dern die Fas­sa­de nicht. Ob auch für Ein­grif­fe im In­ne­ren eine denk­mal­recht­li­che Er­laub­nis nötig ist, soll­ten Sie vorab mit der Un­te­ren Denk­mal­be­hör­de der Stadt Wup­per­tal klären. Die tech­ni­sche Be­schrei­bung der ge­plan­ten Maß­nah­men stel­len wir Ihnen dafür gern zur Ver­fü­gung.

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Die Feuchtemessung ist kostenlos.

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