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Kellersanierung Solingen: von der Wupper bis zur Ohligser Heide

Die Klin­gen­stadt reicht vom stei­len Wup­per­tal bei Burg bis in die fla­che­ren Lagen im Westen. Ent­spre­chend un­ter­schied­lich sind die Ur­sa­chen feuch­ter Keller, und ent­spre­chend genau muss man hin­schau­en.

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Solingen-Mitte · Ohligs · Wald · Gräfrath · Höhscheid · Aufderhöhe · Merscheid · Burg
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Warum Keller in Solingen feucht werden
  1. Wupper-Hochwasser

    In Un­ter­burg und an­de­ren Lagen direkt an der Wupper hat das Hoch­was­ser im Juli 2021 ge­zeigt, wie schnell Keller voll­lau­fen können.

  2. Wiederaufbau nach dem Krieg

    Die So­lin­ger In­nen­stadt wurde im Zwei­ten Welt­krieg weit­ge­hend zer­stört und neu auf­ge­baut. Keller aus dieser Zeit zeigen nicht selten Risse und un­dich­te Ar­beits­fu­gen.

  3. Schieferhäuser in Gräfrath

    Rund um den Grä­f­ra­ther Markt stehen Fach­werk- und Schie­fer­häu­ser, deren Keller aus Bruch­stein ge­mau­ert sind und keine Sperr­schicht be­sit­zen.

  4. Steile Bachtäler zur Wupper

    Zahl­rei­che Bäche haben sich tief in das Stadt­ge­biet ein­ge­schnit­ten und flie­ßen der Wupper zu. Häuser an diesen Tal­hän­gen be­kom­men von der Berg­sei­te Hang- und Si­cker­was­ser ab.

Gräfrath, Burg und die alten Kotten

Grä­f­rath mit seinem Markt­platz, den ver­schie­fer­ten Fas­sa­den und dem Deut­schen Klin­gen­mu­se­um gehört zu den schöns­ten his­to­ri­schen Orts­ker­nen im Ber­gi­schen Land. Unter den Häu­sern liegen Keller, die aus Bruch­stein und Kalk­mör­tel er­rich­tet wurden. Sie waren als kühle Vor­rats­räu­me ge­dacht, nie als tro­cke­ne Nutz­räu­me. Ähn­lich sieht es in den Hof­schaf­ten und alten Schleif­kot­ten ent­lang der Bach­t­ä­ler aus, in denen früher die So­lin­ger Klin­gen ge­schlif­fen wurden.

In sol­chen Wänden steigt die Feuch­te über die Mör­tel­fu­gen auf, und Hohl­räu­me zwi­schen den un­re­gel­mä­ßi­gen Stei­nen er­schwe­ren jede Ab­dich­tung. Wir ver­fül­len diese Hohl­räu­me vor der In­jek­ti­on, damit das In­jek­ti­ons­mit­tel dort an­kommt, wo es wirken soll, und nicht ins Leere läuft. Eine Vor­trock­nung der oft seit Ge­ne­ra­tio­nen nassen Wände ist dabei in der Regel nicht not­wen­dig. Weil die Fas­sa­den er­hal­ten blei­ben sollen, findet die ge­sam­te Sa­nie­rung im Keller statt. Schie­fer­kleid und Fach­werk blei­ben un­an­ge­tas­tet, und außen ist kein Spa­ten­stich nötig.

Ohligs, Wald und die Häuser der Nachkriegszeit

Nach Westen hin, in Ohligs, Auf­der­hö­he und Mer­scheid, wird das Ge­län­de fla­cher. Hier stehen viele Sied­lungs- und Rei­hen­häu­ser aus der Nach­kriegs­zeit und den fol­gen­den Jahr­zehn­ten. Ihre Keller sind oft aus Beton oder Kalk­sand­stein und haben eine äußere Ab­dich­tung, die nach so langer Zeit spröde ge­wor­den ist. Feuch­te dringt dann an Ar­beits­fu­gen, Rohr­durch­füh­run­gen oder Rissen ein, meist punk­tu­ell statt groß­flä­chig und vor allem nach län­ge­ren Re­gen­pe­ri­oden.

Für diese Keller ist eine flä­chi­ge Sa­nie­rung selten nötig. Häufig reicht es, was­ser­füh­ren­de Risse mit PU-Harz zu ver­pres­sen und die Über­gän­ge zwi­schen Bo­den­plat­te und Wand ge­zielt von innen ab­zu­dich­ten. Die nach dem Krieg neu auf­ge­bau­te In­nen­stadt und Teile von Wald zeigen ähn­li­che Scha­dens­bil­der. Die kos­ten­lo­se Feuch­te­mes­sung vor Ort klärt, ob ein punk­tu­el­ler Ein­griff genügt oder ob die Wand groß­flä­chig be­trof­fen ist und mehr braucht.

Leistungen in Solingen

Fragen aus Solingen

Kommen Sie auch nach Burg und in die Orte an der Wupper?

Ja, wir sind im ge­sam­ten So­lin­ger Stadt­ge­biet tätig, auch in Un­ter­burg und den Hof­schaf­ten an der Wupper. Vor Ort sind wir in der Regel in­ner­halb von 24 bis 48 Stun­den. Nach einem Hoch­was­ser­scha­den klären wir zuerst, wie tief die Nässe im Mau­er­werk sitzt.

Lässt sich ein Gräfrather Schieferhaus sanieren, ohne die Fassade anzufassen?

Ja. Ho­ri­zon­tal­sper­re, In­nen­ab­dich­tung und Sa­nier­putz werden aus­schließ­lich im Keller ein­ge­baut. Schie­fer­kleid und Fach­werk blei­ben voll­stän­dig er­hal­ten, und außen sind keine Erd­ar­bei­ten nötig.

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